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„Wach sind nur die Geister“ – Über Gespenster und ihre Medien

„Wach sind nur die Geister“ – Über Gespenster und ihre Medien

Die Ausstellung „Wach sind nur die Geister“* - Über Gespenster und ihre Medien widmet sich einem auf den ersten Blick unzeitgemäßen Thema: Es geht um die Präsenz des Übernatürlichen, um die Anwesenheit von Geistern und eine durch technische Medien ermöglichte (Trans-) Kommunikation mit dem Jenseits.

Auftakt der Ausstellung ist das Tonbandarchiv von Friedrich Jürgenson, dem Entdecker des so genannten Electronic Voice Phenomenon (EVP) im Jahr 1959. Ausgehend von dem regen Interesse zeitgenössischer KünstlerInnen an dem Thema fragt die Ausstellung, warum trotz unserer Aufgeklärtheit in regelmäßigen Abständen den jeweils neuen Medien und Technologien irrationale Fähigkeiten zugeschrieben werden – wie z.B. ein Kanal für Botschaften aus dem Jenseits zu sein.

Die Ausstellung zeigt 22 internationale  künstlerische Positionen, die nach der Existenz von Geistern fragen, sich für den Einsatz neuer Medien und Technologien in ,spiritistischen‘ Zusammenhängen interessieren, sich mit der Sicht- oder Wahrnehmbarmachung von Unsichtbarem beschäftigen und den politischen Implikationen sowie der Ästhetik solcher Phänomene zeitgenössischer Transkommunikation nachspüren.

* Kluge, Alexander: Die Lücke, die der Teufel lässt, Frankfurt am Main 2003

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