Über uns
Die Kunsthalle Dortmund ist der Ausstellungsort des HMKV Hartware MedienKunstVerein e. V. im Dortmunder U. Der Verein wurde 1996 gegründet und zählt heute zu den profiliertesten Institutionen für internationale zeitgenössische (Medien-)Kunst in Deutschland. Sein Programm umfasst Ausstellungen, Performances, Filmprogramme, Vorträge und weitere Vermittlungsangebote mit einem besonderen Fokus auf Medienkunst und den gesellschaftlichen Fragestellungen der Gegenwart. Mit der Umbenennung des Ausstellungsortes in Kunsthalle Dortmund wird die öffentliche Wahrnehmung der Institution geschärft. Träger bleibt unverändert der HMKV Hartware MedienKunstVerein e. V. Der HMKV Hartware MedienKunstVerein wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Stadt Dortmund / Dortmunder U.
Der HMKV hat seit seiner Gründung im Jahr 1996 zahlreiche Ausstellungen, Film-, Video-, Musik- und Performanceprogramme, Workshops, Vorträge, Tagungen und Konferenzen in diversen Städten im In- und Ausland sowie in Dortmund realisiert – hier vor allem in der 2.200 qm großen PHOENIX Halle Dortmund (2003-2010), einem 1895 erbauten Reserveteillager des ehemaligen Stahlwerks Phoenix-West, und im 2010 eröffneten Dortmunder U, dem Zentrum für Kunst und Kreativität in der ehemaligen Union-Brauerei.
Unter den Ausstellungen der letzten zwanzig Jahre waren so bedeutende Projekte wie Reservate der Sehnsucht (1998), games - Computerspiele von KünstlerInnen (2003 – „Besondere Ausstellung“ des Jahres 2003 (deutsche Sektion der AICA), 2004 Innovationspreis des Fonds Soziokultur), History Will Repeat Itself (2007), Anna Kournikova ... Kunst im Zeitalter des Geistigen Eigentums (2008), „Wach sind nur die Geister“ - Über Gespenster und ihre Medien (2009), Building Memory und Arctic Perspective (2010 – ARTFORUM zählte Arctic Perspective zu den „Besten Ausstellungen 2010“), The Oil Show (2011), Sounds Like Silence (2012 – „Besondere Ausstellung“ des Jahres 2012 (deutsche Sektion der AICA)), His Master’s Voice: Von Stimme und Sprache (2013), INDUSTRIAL (Research) und Requiem für eine Bank (2013-14). 2014 fanden die Ausstellungen World of Matter: Über die globalen Ökologien von Rohstoff, „Jetzt helfe ich mir selbst“ - Die 100 besten Video-Tutorials aus dem Netz und Böse Clowns statt. Das Mechanische Corps begab sich 2015 auf die Spuren von Jules Verne, Digitale Folklore widmete sich im selben Jahr der Archäologie des WWW und Whistleblower & Vigilanten präsentierte 2016 zentrale Figuren des digitalen Widerstands. 2017 begann mit einer Ausstellung zum Thema Brutalismus. Die Ausstellung Afro-Tech (2017) präsentierte Afrika als Kontinent der technologischen Innovation, während Sturm auf den Winterpalast der Geschichte einer der erfolgreichsten „Fake News“ nachging – der Geschichte des Fotos des berühmten „Sturms“, welches jedoch von einer Theaterinszenierung aus dem Jahr 1920 stammt. Computer Grrrls (2018) widmete sich der Beziehung zwischen Frauen und Technologie in Geschichte und Gegenwart. Die Ausstellung Der Alt-Right-Komplex (2019) untersuchte rassistische und identitäre (sogenannte „neu-“ oder „alternativ-“)rechte Netzwerke, während Artists & Agents. Performancekunst und Geheimdienste der seltsamen Verbindung zwischen geheimdienstlichen und künstlerischen Praktiken nachging (2019-2020).