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Publikation
Digital Folklore: To computer users, with love and respect
Preis 34,50 €
Nicht verfügbar
Computer- und Netzkultur werden nur zu einem kleinen Teil von technischen Innovationen geprägt. Es ist unwichtig, wer den Mikroprozessor, die Maus, TCP/IP oder das World Wide Web erfand und welche Ideen dahinter steckten.
Ausschlaggebend ist, wer sie wie benutzt. Alleine durch die User gewinnt Computertechnologie überhaupt an kultureller Bedeutung.
Viele Bemühungen der User, seien es glitzernde Sternenhintergründe, Fotos süßer Kätzchen oder Regenbogenfarbverläufe, werden als Kitsch verlacht oder gar als allgemeiner kultureller Verfall bezeichnet. Dabei ist dieser scheinbare ästhetische Wirrwarr, geschaffen von Usern für User, die wichtigste, schönste und am meisten missverstandene Sprache der Neuen Medien.
In diesem aufwendig gestalteten Buch sind erstmals Essays und Projekte zu den unterschiedlichsten Facetten der Digitalen Folklore versammelt: Online-Amateurkultur, digitale Selbstbau-Elektronik, Typo-Nihilismus, Memes, Teekannen, Penisvergrößerung.
Titel
Digital Folklore: To computer users, with love and respect
Herausgeber*innen
Olia Lialina [&] Dragan Espenschied
Gestaltung
Manuel Bürger
Jahr
2015
Sprache
Englisch (in Teilen Deutsch)
Format
17,0 x 25,0 cm / 288 Seiten (viele Abb. und Poster)
Verlag
merz [&] solitude, Merz Akademie
ISBN
978-3-937982-25-0
Preis
34,50 € | Vergriffen
Im Rahmen von
Digitale Folklore
25. Juli 2015
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1. November 2015