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mit allem rechnen. Medienkunst aus Estland, Lettland und Litauen

mit allem rechnen. Medienkunst aus Estland, Lettland und Litauen

Die Ausstellung „mit allem rechnen“ des Hartware MedienKunstVereins und des Museums am Ostwall präsentiert anlässlich der 38. Internationalen Kulturtage der Stadt Dortmund / „scene: estland, lettland, litauen“ zeitgenössische Medienkunst aus Estland, Lettland und Litauen. Im Museum am Ostwall und in der PHOENIX Halle Dortmund sind 29 Installationen, Videos und fotografische Serien von 23 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen, die jedoch mehr verbindet, als nur die gemeinsame geografische Herkunft.

Die Ausstellung präsentiert im Museum am Ostwall und in der PHOENIX Halle Dortmund 29 Installationen, Videos und fotografische Serien von 23 Künstlerinnen und Künstlern aus Estland, Lettland und Litauen. Der Ausstellungstitel ist im übertragenen wie im wörtlichen Sinne zu verstehen: Mit allem zu rechnen bedeutet, in einer Zeit, in der alles möglich ist (oder scheint), auf alles gefasst zu sein. Viele Arbeiten beziehen sich daher auf persönliche Geschichten und individuelle Erfahrungen im Kontext der kollektiven, meist staatssozialistischen Vergangenheit. Gleichzeitig besitzt der Ausstellungstitel eine ökonomische Bedeutung. Mit allem rechnen zu müssen heißt eben auch, einem extremen wirtschaftlichen Anpassungs- und Erfolgsdruck ausgesetzt zu sein, der mit dem radikalen Wandel von einer Planwirtschaft sowjetischer Prägung zu einem marktwirtschaftlich organisierten Wirtschaftssystem im Rahmen der Europäischen Union für die Einzelnen und die Gesellschaft entsteht.